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Annina Hasler & Julia Spahr
Medienverantwortliche Konzert Theater Bern

E-Mail medien@konzerttheaterbern.ch

Tel +41 (0)31 329 51 05

Neue Spielzeit 2020.2021

Saisonvorschau 2020.2021

 

Erste Einblicke in eine ungewöhnliche Spielzeit

Saisonvorschau: 22. August 2020 | 12:00, 14:00, 16:00 | Stadttheater
Junges KTB: 13:15 und 15:15 | Vierte Wand, Terrasse

Wir freuen uns, den Theatervorhang für eine neue, ungewöhnliche Saison zu
öffnen. Auch wenn die Welt weiterhin aus den Fugen ist, lassen wir es uns
nicht nehmen, unserem Publikum einen ersten Einblick in die
künstlerischen Höhepunkte der neuen Spielzeit zu gewähren. Weil weder
Openair-Konzert noch Theaterfest in gewohnter Weise stattfinden können,
präsentieren wir am 22. August im Stadttheater unsere Saisonvorschau.

Im Sinne eines «Theaterfestes light» zeigen alle vier Sparten Auszüge aus
ihren neuen Produktionen und Konzerten: Freuen Sie sich auf Höhepunkte
aus Musiktheater, Konzert, Schauspiel und Tanz. Die Durchläufe starten
jeweils um 12, 14 und 16 Uhr, die Billetts sind kostenlos und können ab dem
17. August an der Kasse und über den Webshop bezogen werden. Bitte
beachten Sie, dass im gesamten Stadttheater Maskenpflicht gilt.

«Glustig» machen wollen wir auch unsere jungen Besucher*innen: Unter
dem Vordach der Theaterbeiz «Vierte Wand» zeigen wir um 13:15 und 15:15
den Kindern und ihren Eltern Auszüge aus dem Programm des Jungen KTB.
Die jüngsten Theaterfans lauschen den Klängen der Fiedelgrille oder den
Geschichten der Märchenerzählerin und bestaunen ein Miniatur-
Stadttheater.

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Medienmitteilung

Wir stellen Ihnen unsere Spielzeit 2020.2021 vor!

 

Noch wartet Konzert Theater Bern auf die Wiedereröffnung: Der Vorhang ist geschlossen, die Proben ruhen. Gerade deshalb freuen wir uns umso mehr, Ihnen das Programm der Spielzeit 2020.2021 vorzustellen.

Cihan Inan, Estefania Miranda, Mario Venzago und Xavier Zuber haben mit viel Leidenschaft über 30 Produktionen geplant. Dazu zählen neun Uraufführungen, vier Schweizer Erstaufführungen und zwölf Symphoniekonzerte. Auch die überaus erfolgreiche Kooperation zwischen dem Berner Symphonieorchester und dem Casino Bern, Über ds Chrüz, setzen wir fort.

Die offizielle Eröffnung der neuen Spielzeit erfolgt traditionsgemäss mit dem Theaterfest am 22. August 2020 – natürlich unter dem Vorbehalt, dass es die Lage erlauben wird. Danach starten wir mit einem vielfältigen Programm auf den Bühnen von Konzert Theater Bern in die neue Saison.

Alle Premieren sowie eine Zusammenstellung der Höhepunkte aller Sparten entnehmen Sie bitte dem Mediendossier.

Wir freuen uns, wenn die Bretter, die uns die Welt bedeuten, wiederbelebt sind. Auf eine wunderbare Spielzeit 2020.2021!

Spielzeitheft 2020.2021

 

Vorverkauf

Der reguläre Vorverkauf beginnt am 17. Juni 2020!

«Die verkaufte Braut» statt «Der Freischütz»

 

Zum Saisonauftakt: Die verkaufte Braut statt Der Freischütz

Am 04. September hätte die Oper Der Freischütz im Stadttheater Bern den Bühnenauftakt in die neue Spielzeit gemacht. Doch aufgrund der Corona-Pandemie konnte das Theater Freiburg, unser Kooperationspartner, die Produktion nicht wie geplant proben und aufführen. Die Berner Premiere von Der Freischütz muss deshalb auf einen späteren Zeitpunkt in der Spielzeit 2020.21 verschoben werden. Noch steht das neue Premierendatum nicht fest.

Anstelle der Kooperation nimmt Konzert Theater Bern nun am 04., 06., 11. und 13. September 2020 die rasante Oper Die verkaufte Braut in das Programm auf. Das Werk von Bedřich Smetana, inszeniert von Adriana Altaras, konnte kurz vor dem Ausbruch der Corona-Pandemie nur zweimal gespielt werden – dabei versprach «Der Bund» in seiner Kritik, die Produktion habe «das Zeug zum Publikumshit».

Wir freuen uns deshalb ausserordentlich, dass wir die Oper rund um die Verwirrungen zwischen dem Liebespaar Hans und Marie nochmals zeigen können.

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Konzert Theater Bern

Neue Intendanz KTB – Florian Scholz

 

Der Stiftungsrat von Konzert Theater Bern hat Florian Scholz zum neuen Intendanten für das KTB gewählt. Der 49jährige Florian Scholz leitete die letzten sieben Jahre mit Erfolg das Stadttheater Klagenfurt in Österreich, welches wie das KTB als Mehrspartenhaus organisiert ist. Florian Scholz startet bereits in der nächsten Spielzeit als designierter Intendant und wird ab 2021.2022 die künstlerische Gesamtverantwortung am Konzert Theater Bern übernehmen. Ab dieser Spielzeit wird auch der mehrfach ausgezeichnete Schweizer Theaterregisseur Roger Vontobel zum KTB stossen

Überzeugt hat Florian Scholz auf Grund seiner Verankerung sowohl im Musik- als auch im Sprechtheater, seinem künstlerischen Leistungsausweis sowie seiner starken Vernetzung in der Schweizer wie internationalen Kunst- und Kulturszene. Zentral für die Wahl war insbesondere sein erfolgreiches, aktuelles Schaffen an einem Mehrspartenhaus: Als Intendant des Theaters des Landes Kärnten und der Stadt Klagenfurt bringt Florian Scholz seit sieben Jahren mit über 250 festangestellten Mitarbeitenden pro Saison circa 15 Neuproduktionen in den Sparten Oper und Musiktheater, Schauspiel, Tanz sowie im Kinder-und Jugendtheater in rund 200 Aufführungen auf die Bühne. Er zeichnet für alle Sparten verantwortlich und ist als Intendant des Kärntner Sinfonieorchesters ebenfalls für das Konzertwesen zuständig.
Vor diesem Hintergrund sagt Nadine Borter, Stiftungsratspräsidentin KTB: «Mit Florian Scholz übernimmt ein Intendant die Leitung des KTB, der nicht nur auf einen grossen Erfahrungsschatz zurückgreifen kann, sondern auf einen Erfahrungsschatz, der perfekt auf unsere Bedürfnisse zugeschnitten ist. Florian Scholz bringt fachlich und persönlich die besten
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Voraussetzungen mit, um am grössten Vierspartenhaus der Schweiz zu wirken und dieses weiter voranzubringen». Florian Scholz wird als designierter Intendant bereits in der kommenden Spielzeit seine Arbeit am KTB aufnehmen und zwar in einer 50 Prozent-Anstellung. Ab der Spielzeit 2020.2021 wird er als Intendant vollamtlich in Bern tätig sein und mit dem bestehenden Leitungsteam die Geschicke des Hauses lenken. Die erste Spielzeit unter seiner Planung wird die Spielzeit 2021.2022 sein.
Vor seiner Intendanz am Stadttheater Klagenfurt arbeitete Florian Scholz, der an der Universität Zürich ein Aufbaustudium zum Theaterleiter absolviert hat, als Direktor für Internationale Beziehungen und Sonderprojekte an der Bayerischen Staatsoper bei Nikolaus Bachler in München (2006-2012). Dort war er unter anderem für die Kuratierung des Sonderprogramms der Münchner Opernfestspiele verantwortlich. Zuvor war er an der Opéra National de Paris als Assistent von Gerard Mortier und am Deutschen Nationaltheater Weimar als Spielstättenleiter tätig sowie an der Schaubühne Berlin bei Thomas Ostermeier als Regieassistent. Zwischen den Jahren 1995 und 2000, nach seinem Studium an der Hochschule für Schauspielkunst Ernst Busch Berlin, arbeitete der gebürtige Heidelberger als Schauspieler an verschiedenen deutschsprachigen Bühnen.

Berner Modell für Florian Scholz im Zentrum
Beworben hat sich Scholz ganz bewusst aufgrund des Berner Modells, das – wie er betont – im Zentrum seines Wirkens stehen wird: «Als Intendant will ich eine enge, wie vertrauensvolle Zusammenarbeit zwischen Intendanz und Spartenleiterinnen und Spartenleitern aufbauen, welche ihre Bereiche eigenständig und unabhängig leiten werden. Wir wollen uns dabei als Team verstehen». Florian Scholz wird nicht selber inszenieren, sondern er wird sich bewusst auf die Gesamtstruktur konzentrieren. «Ein spezielles Augenmerk will ich dabei auch auf spartenübergreifende Arbeiten legen, denn es ist ein besonderes Privileg, unter einem Dach ein Orchester, eine Tanzcompagnie, einen Chor, ein Opern- und Schauspielensemble zu vereinen», so Scholz. Entsprechend einem zeitgemässen Kunstgeschehen müsse diese Ausgangslage für das gemeinsame Schaffen genutzt werden.

Lokal verankert und international unterwegs
Mit einem starken und festen Ensemble, das fallweise von externen Gästen unterstützt werden soll, plant Scholz «ein künstlerisch zeitgemässes, gesellschaftlich relevantes und sinnlich erfahrbares Programm, das sowohl in die Stadt und in den Kanton, als auch überregional und international ausstrahlt.» Das KTB könne und müsse für die Gesellschaft eine wichtige Rolle spielen, ist Scholz
überzeugt: «Es ist Aufgabe einer jeden Kunststätte, sich für Empathie, Toleranz und Gerechtigkeit einzusetzen und den Geist der Freiheit aufrechtzuerhalten. Dies in der Stadt Bern zu tun, einem Ort, in welchem direkte Demokratie gelebt wird, wird für mich eine Herausforderung und Kern meiner Arbeit werden. »

Einen Schwerpunkt will Scholz auf das Lokale und das unmittelbare Geschehen vor Ort legen. Für das Lokale stehen die Künstlerinnen und Künstler der Region, für das unmittelbare Geschehen vor Ort steht die Zusammenarbeit mit den Institutionen wie der HKB, der Universität oder dem Konservatorium, aber auch mit Initiativen und Vereinen. Gerade, weil im Kanton Bern Sprachbarrieren durchbrochen werden können, will Florian Scholz übergreifende Projekte fördern – etwa durch Koproduktionen mit Kulturinstitutionen in ganz Europa und auch interkontinental.

Roger Vontobel wird neuer Schauspieldirektor
Zum Team von Florian Scholz stösst ab der Spielzeit 2021.2022 der renommierte und mehrfach ausgezeichnete Schauspieldirektor Roger Vontobel. 1977 in Zürich geboren, studierte Vontobel Schauspielregie an der Hochschule für Musik und Theater Hamburg. Er führte Regie unter anderem am Schauspiel Essen und am Deutschen Schauspielhaus in Hamburg sowie an den Münchner Kammerspielen, dem Deutschen Theater Berlin, Maxim Gorki Theater, Schauspiel Köln, am Royal Danish Theatre in Kopenhagen und in Paris am Théâtre National de la Colline. Von 2011-2016 war Vontobel Hausregisseur am Schauspielhaus Bochum, seit 2016 ist er in gleicher Funktion am Schauspielhaus Düsseldorf tätig.
Roger Vontobel wurde 2006 von «Theater heute» zum «Nachwuchsregisseur des Jahres gewählt». Im selben Jahr erhielt er den Kurt-Hübner-Förderpreis für junge Regisseure. Für seine Dresdner Inszenierung von Schillers «Don Carlos» gewann Vontobel 2010 den Faust-Theaterpreis in der Kategorie «Regie Schauspiel» und wurde damit zum Berliner Theatertreffen 2011 eingeladen. Sein Operndebüt gab er 2016 an der Staatsoper in Hamburg mit Rossinis «Guillaume Tell».
Vontobel hat klare Vorstellungen, wohin sich das Berner Schauspiel bewegen soll. Er will zugängliches Schauspiel fördern und einen Ort schaffen, wo eine «Gemeinschaft des Erlebens» entsteht. Mit seinem weitreichenden Netzwerk in der deutschsprachigen und europäischen Theaterlandschaft will er am KTB «ein herausragendes Team und Ensemble zusammenstellen, damit Bern berührendes und verführendes Schauspiel auf höchstem Niveau erhält». Bern, im Zentrum der Schweiz, ist für Vontobel eine Stadt, die zugleich offen und dezidiert eigen ist – hier kumulierten sich
Themen unserer Zeit wie Zugehörigkeit und Identität, Ängste und Sehnsüchte. Die Auseinandersetzung mit diesen zentralen Fragen, die einen ehrlichen Blick abverlangen, will Vontobel am KTB angehen: «Hierzu braucht es eine Heimat – und diese möchte ich in Bern finden und den Bernerinnen und Bernern in ihrem Theater anbieten».

Findungskommission und Verfahren
Die Intendanz wurde von der Findungskommission in einem mehrstufigen Verfahren ausgewählt. Nach der Stellenausschreibung, auf die sich mehrere Dutzend Personen gemeldet haben, wurde erst eine Longlist mit 16 qualifizierten Kandidaten erstellt und daraus eine Shortlist mit neun Persönlichkeiten herausgearbeitet. Nach diversen Gesprächen und Abklärungen hat die Findungskommission dem Stiftungsrat schliesslich Florian Scholz einstimmig zur Wahl vorgeschlagen. Diese erfolgte am 17. Juni 2019. Geleitet wurde die Findungskommission von Nadine Borter, der Stiftungsratspräsidentin von KTB. Weitere Mitglieder der Findungskommission waren Anna Badora, Georges Delnon, Marcel Brülhart, Markus Hongler, Ueli Studer, Hansueli Glarner und Giulia Meier.

Kontakt für weitere Fragen
Nadine Borter, Stiftungsratspräsidentin Konzert Theater Bern
+41 (0)79 455 07 69